Montag, 28. Februar 2011

Ugly monday, zuviele Patienten und nur ich in der Ambulanz.
Gestern auf anraten meiner Tochter "Benjamin Button" gesehen, sehr ruhiger, zu Herzen gehender Film. Nachts noch einen Alptraum gehabt,der hat sich dann heute bei Tage wegtelefonieren lassen.
Bad Nauheim war wieder sehr interessant. Ich habe bei vielen Dingen Veränderungsideen, bin aber gleichzeitig mutlos was die Durchsetzung angeht.
Ortrud Grön hat uns ein Gedicht empfohlen von :

Ich dein baum

Nicht du sollst meine probleme lösen
sondern ich deine gott der asylanten
nicht du sollst die hungrigen satt machen
sondern ich soll deine kinder behüten
vor dem terror der banken und militärs
nicht du sollst den flüchtlingen raum geben
sondern ich soll dich aufnehmen
schlecht versteckter gott der elenden

Du hast mich geträumt gott
wie ich den aufrechten gang übe
und niederknien lerne
schöner als ich jetzt bin
glücklicher als ich mich traue
freier als bei uns erlaubt

Hör nicht auf mich zu träumen gott
ich will nicht aufhören mich zu erinnern
dass ich dein baum bin
gepflanzt an den wasserbächen
des lebens.


Dorothee Sölle

(Professorin Dr.in Dorothee Sölle, geb. Nipperdey)
geboren am 30. September 1929 in Köln
gestorben am 27. April 2003 in Göppingen (Baden-Württemberg)
deutsche Schriftstellerin, Theologin, Pazifistin, globale Friedensaktivistin
80. Geburtstag am 30. September 2009


Biografie
Trotz Promotion (1954), Habilitation (1971), ordentlicher Professur in New York (1975-87) und Pariser Ehrenpromotion (1977) bekam die profilierte deutsche Theologin und Autorin von keiner deutschen Universität je eine ordentliche Professur angeboten. In Deutschland bezeichnete sie sich am liebsten schlicht als “freie Schriftstellerin”.
Die Germanistikdozentin und Mutter von drei Kindern gründete 1968 in Köln das ökumenische “Politische Nachtgebet”, dem es um die Verbindung zwischen aktuellen Themen wie Vietnamkrieg, Obdachlosigkeit, Dritte Welt mit Meditation, Diskussion und gemeinsamen Aktionen ging.
“Zum Feminismus bin ich durch meine amerikanischen Freundinnen gekommen” (Gegenwind). Diese verschafften ihr 1975 den Ruf an das liberal-radikale New Yorker Union Theological Seminary. Unter Feminismus versteht sie den Widerstand von Frauen und Männern gegen die Kultur des Gehorsams und gegen jede Form von Patriarchat.
“Mein Glaube kommt aus der deutschen Erschütterung, aus Auschwitz”. Einen radikal anderen Zugang zur Bibel fand Sölle u.a. durch die Begegnung mit mittel- und lateinamerikanischen Basisgemeinden und der Befreiungstheologie sowie ab 1979 durch die Freundschaft mit Nicaraguas Kulturminister Ernesto Cardenal. Die Bergpredigt enthalte “unaufgebbare Forderungen an uns alle” und Gott “habe keine Hände als unsere.” Ihre zahlreichen Bücher, darunter viele Lyrikbände, sind leidenschaftliche Zeugnisse einer konkret engagierten Christin, Sozialistin, Feministin, Pazifistin und Ökologin.
Für Bischöfin Margot Käßmann war Sölle eine “Streiterin für die feministische Theologie”, nach deren Tod “eine heilsame Unruhe fehlen” wird. Ihr ist es zu verdanken, daß feministische Theologie u.a. über die evangelischen Kirchentage an die Basis gelangte.  “Daß es heute Bischöfinnen gibt, ist nicht zuletzt ein Werk von Dorothee Sölle” (Antje Vollmer, MdB). “Sie erlaubte sich, die jeweils andere zu sein – den Frommen die Politische, den Politischen die Fromme, den Bischöfen die Kirchenstörerin und den Entkirchlichten die Kirchenliebende. Das hat viele irritiert.” So Fulbert Steffensky, ehemaliger Benediktinermönch, seit 1969 Ehemann von Dorothee Sölle und Vater ihres vierten Kindes.
“Ich wünsche mir wirklich von ganzem Herzen, daß diese Erde bleibt . . . daß diese Schöpfung bestehen bleibt. Ob ich als Person, also mit Visitenkarte oder Enkelkindern, da vorkomme, ist mir nicht zentral. Gott ist. . . . Der Fluch ist das Töten, nicht das Sterben” sagte sie in ihrem letztem Vortrag am Abend vor ihrem Tod.

Nancy Lukens

Montag, 21. Februar 2011

Heute gehts abends in die Selbsthilfegruppe nach Fulda, zusammen mit einer Ernährungsfachfrau. Das wird bestimmt ganz nett, aber zum Blog schreiben werde ich nicht mehr kommen. Heute Morgen waren es -10 Grad und ein russischer Ostwind. So wird es werden: kalte Winter und irische Sommer, erst hatte ich spekuliert, dass die Klimaveränderung uns  südfranzösisches Wetter beschert. Aber gegen 11 Uhr kam schöne Sonne raus. Gestern haben mich 2 Freundinnen im Walker-Tempo, an der Fulda entlang bis nach Kohlhausen gezerrt. Wahrscheinlich so 9 km, hin und zurück. Aber ich habe heute keinen Muskelkater. So, nochn Bild, muß heute reichen.

Sonntag, 20. Februar 2011

 Sonntagabend nach einem strammen zweieinhalb Stundengang mit zwei Freundinnen. Zum Glück war anschließend zu Hause das Essen fertig: Lammleber mit geschmorten Apfelringen, gedünsteten Zwiebelchen.
Heute will ich Yxing - Kännchen zeigen.
Es gibt dazu eine tolle site, deren link ich unten anfüge.
Ich bin schon lange eine Liebhaberin dieser süssen Kännchen . Klaus besitzt ein Geerbtes. Der Ehemann, einer Freundin, (der Großmutter väterlicherseits), ein Offizier der kaiserlichen Marine, brachte es Anfang des 20igsten Jahrhunderts von einer Ostasienreise mit. Für eine Alterseinschätzung bin ich nicht kundig genug.








http://www.das-klassische-china.de/Tee/Sammlung-chinesischer-Yixing-Kannen/Yixing-Text.htm
(um auf diese site zu kommen, mußt du den link, er enthält die Adresse der site, mit der rechten Maustaste markieren. Alles Markierte erscheint dann blau. Du kannst die Taste dann loslassen, gehst aber nochmal mit der rechten Maustaste  auf das blaue Feld mit der Adresse. Es  klappt sich ein Fenster mit mehreren Feldern auf. Du gehst auf "kopieren". Dann gehst du oben in die Kopfzeile von google, hier steht gerade die Adresse dieser site :http:www.blogger.com.........Wieder rechte Maustaste, das Feld wird wieder blau und es hat sich wieder das Fenster mit den verschiedenen Möglichkeiten aufgeklappt. Diesmal gehst du auf "einfügen" und es erscheint die Adresse der link auf :  "das-klassische-china.de/Tee/Sammlung-chinesischer-Yixing-Kannen/Yixing-" Jetzt noch auf die Entertaste drücken und die sehr ausführliche Seite zeigt sich. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, nochmal versuchen, wenn es wieder nicht klappt, Felix holen. : )

Eine Website (englische Aussprache [ˈwɛbsaɪt]; vom engl. site für ‚Ort‘, ‚Platz‘, ‚Stelle‘ und vom lat. situs für ‚Lage‘ oder ‚Stellung‘) – im deutschen Sprachgebrauch auch Webauftritt (Internetauftritt), Webpräsenz (Internetpräsenz), Webangebot (Internetangebot) sowie Internetplattform (Webplattform) genannt – ist ein virtueller Platz im World Wide Web, an dem sich meist mehrere Webseiten (Dateien) und andere Ressourcen befinden. Diese sind üblicherweise durch eine einheitliche Navigation (durch Hypertext-Verfahren) zusammengefasst und verknüpft.( Hypertext Transfer Protocol (HTTP, dt. Hypertext-Übertragungsprotokoll)
So ist etwa die Wikipedia als Gesamtes eine Website, die im Internet auf einem oder mehreren Host-Rechnern (Servern) gespeichert ist, während das, was im Browser angezeigt wird, speziell als ein einzelnes Dokument betrachtet wird. Die Website der deutschen Wikipedia umfasst derzeit über eine Million Webseiten.
Ich glaube heute abend gibt es doch Tatort, obwohl mir beim Leipziger Duo die Frau auf den Wecker geht.
Gerade ruft der Rainer an. Das wars wieder aus meinem Wohnzimmer.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Heute war es nachmittags sonnig. Wir haben Sandalen für meine Arbeit gekauft, bei den alten war die Dämpfung durchgelaufen und das macht mir Fußschmerzen. Heute Abend habe ich mich mit dem Medizin Buddha und der Myrobalane Amla befasst:
Medicine Buddha, Teacher of Medicine, King of Lapis Lazuli Light (Bhaishajyaguru, Sangye Menla, Vaidurya)

http://dharma-haven.org/tibetan/space.gif
"His radiant body is azure blue. His left hand is in the meditation mudra and holds a begging bowl made of lapislazuli full of long life arura nectar in his lap. As a sign that he gives protection from illness, his right hand is outstretched in the gesture of giving and holds the "great medicine", the myrobalan plant (a-ru-ra)"
Men-Tse-Khang (Schule für tibetische Medizin und Astrologie in Dharamsala, Nordindien)



Mantra of the Medicine Buddha
Sanskrit Pronunciation
Tad-ya-ta: Om Bhai-sha-jye Bhai-sha-jye Maha Bhai-sha-jye Ra-ja Sa-mud-ga-te Sva-ha

Tibetan Pronunciation
Tad-ya-ta: Om Be-kan-dze Be-kan-dze Ma-ha Be-kan-dze
Ra-dza Sa-mung-ga-te So-ha!

In the mantra the name of the Medicine Buddha occurs in several times. 
After maha it can be repeated either once or twice e.g. either
Maha Bhaishajye or Maha Bhaishajye Bhaishajye
It may be pronounced either as the original Sanskrit (bye-sa-jee-yeah) or as it came to be pronounced in Tibet, something like bay-cod-zay .





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 Auf der Suche nach dem Medizin-Buddha. Unter Schamanen, Heilern und Ärzten im Himalaya.
von David Crow (Autor), Gisela Kretzschmar

 

Myrobalan ist eine botanisch sehr umfangreiche Gruppe verschiedener Himalaja-Baumfrüchten. Der spezielle Myrobalan, den der Medizinbuddha in seiner Hand hält, heißt auf tibetisch Arura. Zusammen mit den beiden anderen Myobalanen Brura und Cyurura bilden sie die berühmten "Drei Früchte", eine wichtige, verdauungsfördernde die Grundsubstanz der ayurvedischen Heilkunde.
Geschichte der Myrobalane
Die Frucht wird schon seit ca. 5000 Jahren im Ayurveda als Heil- und Verjüngungsmittel verwendet .

Mythen und Legenden

Viel Geschichten ranken sich um diesen Baum. Eine Träne Brahmas, dem Schöpfer, fiel auf die Erde und aus dieser Träne wuchs der Amla Baum. Eine andere Geschichte berichtet über den heiligen Chyavan, der im hohen Alter eine jugendliche Prinzessin heiratete, und um seine eheliche Pflichten erfüllen zu können, aß er eine Kräutermischung, deren Hauptbestandteil die Amla-Frucht war. Dieses als Chyavan-prash bekannt gewordene Verjüngungsmittel wird heute noch nicht nur in Indien gerne gegessen
Amla ist Bestandteil verschiedener Rasayanas.( Alles was unser Immunsystem kräftigt und widerstandsfähig macht ist ein Rasayana.)  Die Amla-Frucht enthält fünf Geschmacksrichtungen, sauer, süß, bitter, adstringierend, scharf, ist extrem reich an hitzebständigen Vitamin C und wirt starkt antioxidativ.
Amla ist im tropischen und subtropischen Teil Indiens heimisch. Insbesondere in trockenen, sommergrünen Wäldern, bis zu einer Höhe von 1400 Metern. Amla ist ein sehr schöner, mittelgroßer, Laub abwerfender Baum mit einem glatten, gefleckten gräulichen Stamm. Die Blätter sehen gefiedert aus. Sie sind schmal, geradlinig, abgestumpft, zweizeilig.
Amla-Blüten sind grün-gelb und sitzen in Büscheln an den Blätter tragenden Zweigen, meist an der unteren nicht mit Blättern bewachsenen Seite.
Die Früchte des Amla sind blaß-gelb, mit vereinzelten dunklen Flecken, kugelförmig, fleischig mit einer dunklen, vertikalen Furche. Der Geschmack der Früchte ist sauer und adstringierend, gefolgt von einem feinen süßen Geschmack.



Drogen und Inhaltsstoffe
Als Drogen werden die Früchte verwendet. Man bezeichnet sie als Myrobalanen oder in der Pharmazie als Fructus Myrobalani. Sie enthalten sehr viel Vitamin C, Gerbbstoffe, Eisen und andere Mineralien, Gallussäure und Ellagsäure. In Studien wurde herrausgefunden das die Ellagsäure eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs hat.

Die Myrobalanen enthalten soviel Vitamin C wie kaum eine andere Frucht und dieses bleibt auch nach dem Trocknen fast vollstängig erhalten. Das Vitamic C ist an den Gerbstoffen gebunden und wird deshalb langsamer an den Körper abgegeben was die Wirkungsdauer erhöht.

Dienstag, 15. Februar 2011


Heute wieder Zustand nach Dienst
Zur Zeit höre ich am liebsten das Moola Mantra. Zum Mantra chanten habe ich auf der unten genannten website die besten Ausführungen gefunden.

Der Text des Moolamantras
Aum
Sat Chit Ananda Parabrahma
Purushottama Paramatma
Sri Bhagavati Sametha
Sri Bhagavate Namaha
Übersetzung
Om - Urklang des Universums
Sat - Existenz
Chit - Bewusstsein
Ananda - Glückseligkeit, Freude, Wonne

Parabrahma - das höchste Wesen, Gott, formlos, jenseits von Zeit und Raum
Purushottama - Gott in seinem manifestierten Aspekt (Jesus, Buddha)
Paramatma - das Göttliche in unserem Herzen

Sri - Vorsilbe, welcher die Heiligkeit, bzw. hochstehendes Bewusstsein anerkennt.
Bhagavati - der weibliche Aspekt Gottes
Sametha - "zusammen mit", "in Verbindung mit"

Bhagavate - der männliche Aspekt Gottes
Namaha - "ich verbeuge mich vor" (hier: vor allen oben genannten Aspekten)
 
Moolam ist ein zentrales Gestirn unseres Universums. 
Om mani padme hum


Das Mantra besteht aus [tib. Ngag] Silben oder Worten, gewöhnlich in Sanskrit, die den Geist vor Störungen schützen und die innere und äussere Wahrheit miteinander verbinden. Mantras beinhalten meistens den Namen eines Buddha-Aspektes und werden vielfach wiederholt, um die entsprechende Qualität dieses Aspektes der Erleuchtung zu entwickeln. Mantras sind ein wichtiger Bestandteil einer Diamantwegs- Meditation.
Mantra (sanskrit, m., http://www.shi-de-pranavita.com/docs/img/mantra.png, mantra, wörtl.: "Instrument des Denkens, Rede") bezeichnet in der Meditation eine kurze Wortfolge, die repetativ rezitiert wird - auch Japa genannt. Dies kann entweder flüsternd, singend oder in Gedanken geschehen. Im Hinduismus, im Buddhismus und im Yoga ist das Rezitieren von Mantras während der Meditation, im Christentum bzw. in jüdischer oder islamischer Tradition während der Kontemplation üblich.
1. Mantren im Hinduismus
Das Rezitieren eines Mantras dient meist dem Freisetzen mentaler Energie (wobei sich dieser Begriff einer genauen Definition entzieht), oft jedoch auch der Verehrung eines Gottes. Zu den ältesten Mantras gehören die Opferformeln und Gebete des Yajurveda.
Mantras sind auch als Beschwörungsformeln - z.B. gegen Schlangen, Dämonen oder andere böse Wesen - in Gebrauch. Wie schon im vedischen Ritus, wo die richtig intonierte Formel eine wichtige magische Funktion erfüllte, wird auch im Hinduismus dem Klang und dem Gesang religiöser Wert und auch Wirksamkeit beigemessen.
Bei den Hindus wird das Mantra in der Regel vom Guru dem Schüler nach dessen Einweihung in den Ritus verliehen. Diese Formel muss geheim gehalten werden und soll der Schatz des Gläubigen sein. Hierbei werden drei Arten von Mantren unterschieden:
  • Saguna, wörtlich mit Form, richten sich an eine bestimmte Gottheit bzw. an einen bestimmten Aspekt Gottes.
  • Nirguna, wörtlich ohne Form, richten sich an die gesamte Schöpfung.
  • Bija oder bija-akshara sind einsilbige Keim-Mantren, die speziell in der Meditation oder in Zeremonien verwendet werden, und nach hinduistischer Lehre auch auf das jeweilige Chakra wirken können (HAM - Äther, YAM - Luft, RAM - Feuer, VAM - Wasser, LAM - Erde). Das bekannteste Bija Mantra, ist auch das bekannteste Mantra überhaupt - OM.

2. Mantren im Buddhismus

Im Buddhismus sind Mantren heilige, geladene Wörter, die ursrpünglich Zaubersprüche bezeichneten. Frühe Theravada-Schriften bezeichnen Mantras unter dem Begriff paritta, dass heisst Schutz, denn in dieser Funktion wurden Mantras im Buddhismus erstmals gebraucht. Im Mahayana wurden diese Zaubersprüche als Dharani bezeichnet.
Mantren sind grundsätzlich immer Sanskrit, da, so glaubt man, diese Sprache nicht vom alltäglichem Gebrauch abgenutzt wurde. Jeder Buddha und dessen Eigenschaften (Bodhisattva) haben zu seinen Ehren ein eigenes Mantra im Buddhismus.
Verbemerkungen zum Rezitieren von Mantren / Mantras:
  • Am aller wichtigsten: Bevor man Mantras rezitiert: ERDEN!!! Wer ein Mantra spricht und nicht gleichzeitig die Erdung übt, gefährdet seinen geistigen Zustand!!! Nicht die Häufigkeit des Mantra-Sprechens ist entscheidend sondern die Intensität.
  • Wie spricht man ein Mantra richtig?
Bei Mantras geht es nicht um den Sinn der Wörter. Sie sind eigentlich keine Wörter. Es sind Symbole und repräsentieren eine geistige Kraft. Wir gehen nicht mit Wörtern um, sondern mit Lauten, mit Tönen, mit Klängen, ja, mit Schwingungen.
Die Schwingung des Tons ist bezogen auf den Körper reine Yangkraft, also Klarheit. Es ist in uns die Verknüpfung mit den geistigen Ebenen.

Die Schwingung des Mantra sollte im Leib, im Raum des Körpers, bleiben. Da dies am Anfang sehr schwierig ist, sollte man darauf achten, dass die Schwingung des Mantra im Mundraum bleibt. Später beginnt man über die Visualisation und Empfindung, die Schwingung der Kehle durch den Leib in die Erde hineinzusenden.
Die eigentliche Kehle (Kehlchakra) befindet sich im hinteren Drittel des Halses. Das aufrechte Sitzen ist ungeheuer wichtig, erst dadurch wird die Schwingung des Mantra auf die Säule in uns übertragen. Die Säule, als Zentrum unserer Kraft, verstärkt sich.

Erst wenn die Stabilität im Becken durch das Mantra erreicht ist, kann man vorsichtig den Kopf und den Bereich über dem Kopf mit einbeziehen. Selbst dann ist es noch sehr wichtig, dass die Verbindung zum Becken erhalten bleibt, wir also in die Säule kommen. Mein Ziel ist es, das Mantra also in der Säule und als Säule zu sprechen. Beim Mantrasingen ist das Herz beteiligt. Dazu wäre es gut, wenn man sich eine Geistgestalt im Herzen vorstellt, der man Verehrung darbringt.
Damit sämtliche Muskeln des Mundes beteiligt sind, aber auch entlastet werden, wird der Mund zu einem Kussmund geformt, das O wirklich als O, das A und U auch als solches sprechen. Diese Formung des Mundes hat eine direkte Wirkung auf den ganzen Körper bis hin zum Steissbein. Die gilt für die drei dunklen Vokale. Das E wird etwas übertrieben breit mit den Lippen gebildet und das I ragt nach langem Üben vom Beckenboden bis weit über den Kopf hinaus.
Die Zunge bewegt sich beim schnellen Sprechen kreisend im Mundraum und massiert ihn ganz fein. Beim Mantrasprechen geht es auch darum, den ganzen Körper zu beachten und immer wieder in den Schultern nachzugeben. Dabei hilft uns natürlich, dass wir uns bewusst zur Erde hinunterlassen, der Erdanziehungskraft hingeben und uns mit dem Erdmagnetfeld verbinden. Dazu kommt noch, dass ihr euch in den Raum um euch herum ausweitet, denn wie oben schon angedeutet, ist die Sprache der Raum (als Äther). Wir können auch manchmal zusätzlich während des Mantrasprechens das Himmelblau visualisieren. Diese Farbe verstärkt die Heilkraft auf allen Ebenen.
Wenn man genau darauf achtet, merkt man, dass während des Mantrasprechens ein Ton im Hintergrund gleichbleibend schwingt. Diesen Ton gilt es als Geschenk in uns hineinzulassen. Leitet ihn auch zu den Stellen in euch, die unbekannt oder krank sind. Nach einer längeren Phase des Mantrasprechens, sollten wir uns der Schwingung, die sich im Körper ausbreiten will, hingeben und ihr nachspüren.
  • Zunge und Gaumen
    Die Zunge hat einen unmittelbaren Bezug zum Damm, dem untersten Chakra der Inder, dem Erdchakra. So dass sich die sanfte Bewegung der Zunge (beim Sprechen des Mantras) durch das gesamte Zentrum des Körpers bis zum Damm hin ausbreitet. Da die Mitte unserer Wirbelsäule sich wesentlich tiefer im Körper befindet, als wir oft wissen, wird auch sie und ihre Nervenbahnen in Schwingung versetzt und "massiert". Das hat natürlich wieder Rückwirkungen auf sämtliche Organe und das Gehirn.
    Der Gaumen, besonders der hintere Teil, ist das Tor für das oberste Chakra, dem tausendblättrigen Lotus. In dem sich wiederum alle anderen Chakras spiegeln. Dadurch werden alle tiefen und tiefsten Schichten unserer Persönlichkeit durch das Sprechen des Mantras aufgeweckt und aktiviert. So kommt es, dass wir uns nach dem Sprechen des Mantras immer erfrischt fühlen.
Hinweis:
Nicht umsonst raten die Tibeter beim Meditieren die Zungenspitze an den Gaumen zu legen und den Mund leicht geöffnet zu lassen.
  • Lippen
    Hinzu kommt, dass sich die Lippen und der Unterkiefer entspannen und die darin eingefleischten Aggressionen und Ängste aus alten Verletzungen dahin schmelzen.
    Das Folgende ist nicht übertrieben: Lippen und After spiegeln sich. Ein zusammengekniffener Mund deutet immer auf einen zusammengekniffenen After hin. Grosse Ängste, bis hin zur Todesangst, sind die Ursache. So wird sich, mit der Entspannung der Lippen, auch der Ringmuskel des Afters allmählich entspannen. Allerdings werden diese Ängste nicht einfach verschwinden. Wir erhalten vielmehr die Chance, diese Ängste anzuschauen, uns ihnen zu stellen und sie somit zu überwinden.
  • Das Visualisieren
Bei dem langsameren Sprechen geht es darum, das Mantra zu visualisieren. Für den Anfänger ist es günstig, das Mantra im Bauch zu visualisieren. Dadurch wird der unabdingbare Erdkontakt verstärkt. Später kann man im 45 Grad-Winkel, von der Stirn aus gesehen, in weiter Entfernung das Mantra visualisieren. Für die Tibeter erscheint dort Padmasambava, dessen Inkarnation dieses Mantra ist. Von Padmasambava gehen Strahlen aus, die uns in Kopf, Hals und Brust treffen.

Geht man mit Hilfe des Mantra in geistige Bereiche, wird es über dem Kopf visualisiert.

Wir sollten bei der Anzahl der gesprochenen Mantras immer wieder an unsere Grenze gehen. Um uns an die erhöhte Schwingung zu gewöhnen, sollten wir allerdings behutsam mit uns umgehen, aber nicht überängstlich sein.
Der "Erfolg" zeigt sich erst nach monatelangem Üben.
Wichtig ist das wie und nicht das was!!
Herkunft des Textes:
http://www.shi-de-pranavita.com/docs/glossar-m.html

Sonntag, 13. Februar 2011

Tripura Bhairavi

 Die zehn Mahavidyas




Bhairavis lieblicher Aspekt
Sie gehört in der indischen Mythologie zu den 10 großen Göttinen, den Dasa Mahavidyas Die Darstellung zeigt sie auf einem Tiger reitend. Sie trägt ein rotes Kleid.(Blut) und trägt eine Girlande aus abgeschlagenen Köpfen.In den Händen ihrer 4 Armpaare  hält sie Gegenstände:
Schild und Muschel, weißes Schwert und Bogen, Szepter und Dreizack, die rechte, unterste Hand formt eine Mudra und die zugehörige Linke hält einen Lotus. Die Reihenfolge variiert auf den Darstellungen. Sie ist von weißem Licht umgeben, dies zeigt den intellektuellem Aspekt, sie muß vom goldenen Licht erlöst werden, der emotionale Aspekt.In ihrem Mythos hatte der Büffeldämon Mahisa, König der Gegengötter in einem langen Krieg, 3 göttliche Armeen besiegt und vertrieb die Götter aus dem Himmel.Die Götter wanderten heimatlos über die Erde. Geführt von Shiva und Vishnu konzentrierten sie ihre Kräfte auf die Erscheinung von Bhairavi. Die Kraft von Shiva formte ihren Kopf, die von Yama ihr Haar, Vishnu ihre Arme, Indra ihre Taille. Alle Gottheiten übergaben ihr ihre Waffen. Sie wählte den Tiger/Löwen als ihr Reittier. In langen Schlachten besiegte sie die Gegengottheiten und am Ende deren König Mahisha, in Form eines Büffels, nachdem sie ihn in vielen Erscheinungen bekämpft hatte..Sie  besiegt ihn, schlägt ihm den Kopf ab und heißt danach Durga Mahisasura-Mardini, die Schlächterin des Mahisasura. Danach konnten die Götter wieder in den Himmel einziehen.
Sie wird durch die fünf M verehrt
Madya-Wein ekstatische Trunksucht
Matsya-Fisch du bist die Seele die in Paramatma schwimmt
Mamsa-Selbstaufopferung
Mudra-Symbolgesten
Maithuna-Vereinigung
Sie transformiert Schönheit in Alter, Wissen in Weisheit. Anders formuliert, die Göttin der Weisheit und des Verfalls.
Ihr Mantra lautet : Om Bhairavi Saham
Zu ihr gehört das
Muladhara-Chakra

Im Yogaunterricht hatten wir die Göttinnen der Welt als Herbstthema. Ich habe mir, ohne sue zu kennen, Bhairavi ausgesucht und welch Wunder, da finde ich eine Menge von mir wieder.

Samstag, 12. Februar 2011

Jetzt bin ich ermattet, aber klüger vom Seminar in Bad Nauheim zurück. In Vielem was ich mir über Jahre angelesen habe und Schlußfolgerungen gezogen habe, wurde ich bestätigt. Dann gingen die Vorträge, meist von Professoren gehalten in die Tiefe. Z.B. beginnt beim Säugling 6-7 monate nach der Geburt ein Lactasemangel. Lactase war nötig die Muttermilch aufzuspalten. In der frühen Menschheitsgeschichte kam danach in der Ernährung keine Milch mehr vor. Durch einen Austausch zweier Aminosäuren in einer Gensequenz im Erbgut des Menschen änderte sich die bei manchen Menschen, dies war die Voraussetzung, dass die nördliche Halbkugel von Hirtenvölkern besiedelt werden konnte. (Die meisten Afrikaner vertragen keine Milch). Was ist den unsere eigentliche Ernährung? Erst als Ton zum Getöpferten wurde, konnte es mit dem kochen richtig los gehen. Suppe und Brei kann man nicht aus der Hand essen. Davor eher nur Gegrilltes. Alles Kulturen haben ihre perfekte Ernährung entwickelt.
Zum Beispel im Kaukasus. Sich überessen“ gilt als gefährlich bei den Abkhasiern, und fette Leute werden als krank angesehen. Die Ernährung der Abkhasier enthält sehr wenig Fleisch, vielleicht ein- oder zweimal die Woche. Zu allen drei Mahlzeiten essen sie „Abista“, eine Getreidemahlzeit, (anstelle von Brot), die in Wasser ohne Salz gekocht wird. „Abista“ wird warm mit hausgemachtem Ziegenkäse gegessen, der darin getunkt wird. Sie trinken zwei Glas Buttermilch pro Tag. Die anderen Bestandteile der täglichen Nahrung der Abkasier sind frische Früchte, besonders Trauben, frische Gemüse, darunter Zwiebeln, Tomaten, Gurken und Kohl, eine grosse Vielfalt von eingelegten Gemüsen und Lima-Bohnen, die stundenlang auf kleinem Feuer gekocht, dann püriert und mit einer Sauce aus Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Granatapfelsaft und Pfeffer serviert werden. Grosse Mengen von Knoblauch stehen immer zur Verfügung. Die Abkasier trinken weder Wasser noch Tee, dafür ein kleines Quantum von lokal hergestellten trockenem Rotwein mit niedrigem Alkoholgehalt. Zucker fehlt ganz und gar in ihrer Nahrung, doch Honig, ein örtliches Produkt, wird manchmal gebraucht.
Und so lautet die Empfehlung der berühmten "Five a Day" Kampagne der Weltgesundheitsorganisation WHO:  Das Prinzip ist einfach: Generell lautet die Empfehlung der Ernährungswissenschaftler und Gesundheitsexperten, fünf Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt zu essen. Dass entspricht in etwa einer Menge von 600 Gramm, egal ob roh, schonend gegart oder als Saft. Auch hier sollte man die Ampelfarben rot, gelb (orange), grün beachten, denn Früchte mit unterschiedlichen Farben besitzen jeweils andere Vital- und Schutzstoffe. Es gilt: Je bunter, je vielfältiger, desto besser. Empfohlen wird, mehr Gemüse als Obst zu essen. Als Richtlinie gilt: drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag.
Studien belegen, dass Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Bluthochdruck, Fettsucht und Diabetes mellitus Typ 2 erkranken.

Wie kann man die Menge bestimmen?

Ein hervorragender “Messbecher“ ist die eigene Hand, eine Portion entspricht in etwa einer Hand voll. Apfel, Birne, Orange, Banane und Pfirsich passen ziemlich genau in die Hand und entsprechen deshalb exakt einer Portion. Für Beeren muss man allerdings beide Hände nehmen, um auf die gleiche Menge zu kommen. Obst- und Gemüsesorten der Saison sollten bevorzugt werden, ab und zu darf man sich ruhig auch mal ein Glas Frucht- oder Gemüsesaft gönnen. Der Speiseplan darf mit Tiefkühlware ergänzt werden. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist das Einfrieren eine sehr gute Methode, um Obst oder Gemüse auch außerhalb der Gartensaison haltbar zu machen. So haben zum Beispiel tiefgefrorene Erbsen selbst nach sechs bis zwölf Monaten noch fast 60 Prozent ihres ursprünglichen Vitamin-C-Gehalts. Erste Wahl ist und bleibt aber alles, was frisch eingekauft wird. So wird der Körper optimal mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt.
Zum Schluß eine Tee Empfehlung:
Die Zistrose, Cistus incanus ssp. tauricu, englisch rockrose ais Griechenland. Eine Leitpflanze der Macchia.
Dieser Tee hat die höchste antioxidative Potenz und soll lecker schmecken.